Wie beliebt ist Telekommunikation auf IP-Basis?- Eine Studie von Ferrari electronic

Erst kürzlich hat die Ferrari electronic AG eine Studie mit dem Thema “Wie beliebt ist Telekommunikation auf IP-Basis?” durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht.

Die Grundfragen, die hier gestellt wurden, waren:

  • Welche Technologien und Hersteller sind heute in der Telekommunikation in Unternehmen im Einsatz?
  • Planen Unternehmen eine Migration auf VoIP?
  • Was spricht für oder gegen VoIP?
  • Wie möchten Unternehmen eine Migration auf VoIP angehen?

Für die Befragung wurden 568 Teilnehmer befragt, die auf den unterschiedlichsten Wegen rekrutiert wurden.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen auf, wo Unternehmen ansetzen können und sollten.

Zur Zeit sind etwa 80% der Umfrageteilnehmer an eine ISDN-Anlage angebunden, wiederum nur 6% bereits an SIP. 37% der Befragten sind der Meinung, dass die gesamte Unternehmenskommunikation innerhalb der nächsten zwei Jahre auf IP umgestellt wird, weitere 22% erwarten dies für die interne Kommunikation ihres Unternehmens.

Insgesamt 61% erwarten eine dominante Rolle für VoIP, worin wiederum eine Chance zur Vermarktung von IP-Telefonanlagen und dem dazu gehörigen Know-How besteht.

Auf die Frage hin, ob eventuell bestehende Serviceverträge der aktuellen Telefonanlage ein Hinderungsgrund für einen Wechsel seien, stellte sich heraus, dass 28% der Befragten eine neue Lösung grundsätzlich jederzeit umsetzen könnten, da es keinen bestehenden Servicevertrag gibt. Bei weiteren 25% läuft der Vertrag in den nächsten zwei Jahren aus, was Unternehmen die Chance bietet schon jetzt tätig zu werden, um potenzielle Neukunden zu gewinnen und ihnen bei der zeitnahen Migration behilflich sein zu können.

Acht Prozent der Befragten gaben an, dass ein Wechsel von Telefonie auf IP-Kommunikation für sie bereits beschlossene Sache sei, weitere 27% evaluieren und prüfen derzeit die Möglichkeit nach Ablauf ihres Servicevertrags umzustellen. Gute Gründe für VoIP sind beispielsweise die vereinfachte Infrastruktur, die integrierten Dienste und Prozesse, oder auch UC&C. Weitere positive Argumente sind die immer mehr gefragte Ortsunabhängigkeit oder auch Möglichkeit zur Heimarbeit, die Kosten, eine hohe Flexibilität oder auch die Möglichkeit zur Einbindung von Mobilgeräten, um nur einige zu nennen.

Natürlich gibt es trotz der vielen Vorteile für eine IP-Basierte Kommunikation auch immer Vorbehalte. Grundsätzlich gehen skeptische Stimmen von beispielsweise hohen Ausfallzeiten aus, befürchten hohe Kosten für Endgeräte, eine schlechte Audioqualität, oder hohe Migrationskosten. Aber hier kann Abhilfe geschaffen werden. Während 69% der Befragten Ausfallzeiten zu den Kernargumenten gegen eine Migration nennen, sind 63% der Meinung, dass Gateways, die die Telefonie auf einen anderen Dienst umleiten können, notwendig seien. Eine Surviable Branch Appliance wäre hier eine Chance.

Für diejenigen, die angegeben haben, dass Kosten für neue Telefonie-Endgeräte zu ihren Hauptargumenten gegen eine Migration zählen gibt es ebenfalls eine Lösung. Mit SIP2Lync lassen sich vorhandene DECT-Telefone problemlos einbinden. Auch für weitere Argumente, die für die Befragten  gegen einen Wechsel sprechen, zeigt die Studie brauchbare Lösungen auf.

 

Zur gesamten Studie geht es hier entlang: http://www.ferrari-electronic.de/fileadmin/pdf/de/Studie_VoIP_2012.pdf

 

vor 1837 Tage von in Allgemein | Folge der Unterhaltung und abonniere den RSS-Feed.
Über den Autor

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