Mit Voice over IP weltweit Geschäfte machen

Peter Jordan macht Geschäfte mit Indonesien. Aus dem größten Inselstaat der Welt importiert der deutsche Unternehmer seit einigen Jahren Textilien für den gesamten europäischen Markt. Zu seinem Geschäftsalltag gehört der ständige Austausch mit der indonesischen Produktionsstätte. Regelmäßige Dienstreisen und vor allem lange Auslandstelefonate sind für ihn Routine.

Eine sehr kostspielige und auch umständliche Routine. Denn herkömmliches Telefonieren mit einem Gesprächspartner am anderen Ende der Welt bedeutet neben hohen Kosten vor allem auch Stress durch mangelhafte Erreichbarkeit: „Den richtigen Gesprächspartner in Indonesien zu erreichen ist manchmal ein Heidenakt. Denn häufig geht nicht die Zielperson ans Telefon, sondern irgendjemand anderes. Und dieser Mensch spricht dann kein Englisch, geschweige denn Deutsch. Und ich kann immer noch kein Indonesisch. Und dann stehen wir da und versuchen uns gegenseitig zu verstehen“, berichtet Peter Jordan.

„Hinzu kommt die Zeitverschiebung von sechs Stunden, die mich ohnehin dazu zwingt, um vier Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit in Indonesien anzurufen. Das erhöht natürlich den Stressfaktor zusätzlich. Wer führt schon gern mitten in der Nacht internationale Business-Gespräche? Einem Mitarbeiter kann ich das jedenfalls nicht zumuten“, kennt der Unternehmen die Schattenseiten seiner weltweiten Geschäftstätigkeit.

Andersherum ist es auch für die indonesischen Geschäftspartner schwierig, ihn zuverlässig zu erreichen. „Durch die Zeitverschiebung kommen auch Anrufe mitten in der Nacht. Dann sitze ich natürlich nicht in meinem Büro, sondern bin in der Regel nur zu Hause erreichbar. Eigentlich wissen die Geschäftspartner das, aber manchmal vergessen sie das auch.“

Zeitverschiebung, Sprachprobleme, schlechte Erreichbarkeit – viele Hindernisse stören die Kommunikation und damit auch die effizienten Geschäftsabläufe im Unternehmen von Peter Jordan. „Allein wie viel Zeit ich mit diesen Telefonaten verbringe. Von der nervlichen Belastung ganz zu schweigen. Und die Gesprächsresultate sind daher auch nicht immer wie gewünscht. Viel Aufwand, wenig Effekte.“

Als international tätiger Händler ist Peter Jordan im großen Maße auf räumliche Mobilität und zeitliche Flexibilität angewiesen. Und natürlich auf zuverlässige und günstige Telefonverbindungen. Das alles bietet Voice over IP.

Mit einer VoIP-Lösung ist der Angerufene immer unter derselben Telefonnummer erreichbar. Selbst wenn er unterwegs oder im Home Office ist. Die Nummer folgt dem Angerufenen. Dazu muss lediglich ein Softphone auf dem Notebook installiert werden und der Angerufene ist rund um die Uhr und den Globus erreichbar.

Hohe Telefonkosten gehören der Vergangenheit an und selbst die Verwaltungskosten sinken, da eine VoIP-Lösung einfacher zu administrieren ist als eine klassische Telefonanlage. Außerdem lässt sich VoIP ganz einfach mit anderen Kommunikationslösungen verknüpfen und zu einem vollständigen Unified Communication-Konzept ausbauen, welches die Arbeitsabläufe noch effizienter gestaltet.

Es gibt nur noch ein letztes Problem, welches Voice over IP für Peter Jordan nicht lösen kann. Die sechsstündige Zeitverschiebung.

vor 2145 Tage von in Lync (VoIP) | Folge der Unterhaltung und abonniere den RSS-Feed.
Über den Autor

Hi, ich bin Link und Mitarbeiter bei nexweaver. Ich beantworte Ihnen hier Ihre Fragen rund um die Welt des Unified Communications & Collaboration. Meistens jedoch muss ich mich Bleeps Fragen & Wünschen stellen.

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