Microsoft Lync – auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Unified Communication (UC) Lösungen, wie beispielsweise Lync aus der Softwareschmiede Microsoft, werden zunehmend bekannt dafür, die gesamte Unternehmenskommunikation neu zu ordnen und zu vereinheitlichen. So kann mittels Lync die gesamte Telekommunikationsinfrastruktur digitalisiert werden. Es können Konferenzen und Sitzungen räumlich ungehindert über kilometerweite Entfernungen, aber dennoch persönlich abgehalten werden. Und es ist möglich, die gesamten schriftlichen Kommunikationswege, wie E-Mail, Chatprogramme und SMS-Kurznachrichten zu bündeln.

Im Prinzip sind Ansätze in dieser Richtung nicht neu. Bereits vor wenigen Jahren ermöglichte  das Vorgängerprodukt von Lync, der Microsofts Office Communications Server, kurz OCS, die Umsetzung einiger ersten Merkmale von UC. Der Nachteil war damals jedoch, dass eine Vielzahl von Servern zur Nutzung der OCS-Umgebung bereitgestellt, finanziert, gewartet und regelmäßigen Updates unterzogen werden musste. Dies stellte insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen eine nicht zu unterschätzende Hürde dar und verhinderte bei Unternehmen von nur geringer Größe nicht selten vollständig, dass von den großen Produktivitätspotentialen der UC Gebrauch gemacht werden konnte.

Microsoft Lync hingegen ermöglicht es, die wesentlichen Funktionen von UC bereits mit nur einem einzelnen Server zu betreiben. Dies macht UC selbst für kleine Unternehmen zu einer kosteneffizienten Alternative, ein sinnvoller Einsatz von Microsoft Lync ist daher bereits selbst für Teams von nur vier bis fünf Mitgliedern denkbar und auch sinnvoll. Die vielfältigen Möglichkeiten der Zuhilfenahme externer Expertise kann in solchen Fällen von langfristiger, externer Wartung des Systems bis hin zu einer ersten Hilfe bei der Einrichtung und weitergehenden Schulung reichen, die danach einen selbstständig gewarteten, laufenden Betrieb ermöglicht.

Weiteres Plus für die Nutzung von Microsoft Lync zur Verwirklichung von UC im eigenen Unternehmen ist die Tatsache, dass nur für ausgefallenere Sonderfunktionen der Bezug spezieller Hardware notwendig ist. Der Großteil der erforderlichen technischen Ausstattung jedoch ist in den meisten Firmen bereits vorhanden und kann weiterhin genutzt werden. Auch die Nutzung sogenannter Virtual Machines (VM) ist möglich und insbesondere für kleine Unternehmen anzuraten. Obwohl offizielle Systemanforderungen für Lync von Microsoft von bis zu 32 GB RAM angegeben werden, so zeigt die Praxis, dass schlanke Lync-Umgebungen für etwa 10 ständige User mit nur 8 GB RAM vollkommen auskommen.

Mächtige Ansätze, die große Effizienzvorteile versprechen sind also in der Tat nicht immer nur für die „Big Player“ ausgelegt. So bietet Microsoft Lync die Möglichkeit auch als noch wachsendes Unternehmen von den Vorteilen von Unified Communications zu profitieren.

vor 2095 Tage von in Lync (VoIP) , UC-Grundlagen | Folge der Unterhaltung und abonniere den RSS-Feed.
Über den Autor

Hi, ich bin Link und Mitarbeiter bei nexweaver. Ich beantworte Ihnen hier Ihre Fragen rund um die Welt des Unified Communications & Collaboration. Meistens jedoch muss ich mich Bleeps Fragen & Wünschen stellen.

Kommentar schreiben