BusyLight für Microsoft Lync – ein Test

Als erster Vertriebspartner für BusyLight in Deutschland wollen wir es uns nicht nehmen lassen hier einen kleinen Produkttest vorzustellen.

Aber zunächst kurz – was ist denn eigentlich BusyLight?
BusyLight ist eine sinnvolle Ergänzung zu Microsoft Lync, denn während man früher noch relativ klar definieren konnte, ob der Kollege gerade am Telefon spricht oder nicht, ist dies durch die Nutzung von Lync häufig wesentlich erschwert.
Kann man den Kollegen, der gerade ein Headset trägt stören, oder ist er beschäftigt? Ist das mein LyncClient der gerade klingelt, oder der meines Tischnachbarn?

Hier schafft das BusyLight Abhilfe.

Es kommt in optisch angenehmer Stabform daher und wird mittels Klebepad idealerweise am Bildschirm angebracht. Positiv hervorzuheben ist die einfache Inbetriebnahme des BusyLights. Nach der Treiberinstallation steckt man das dazu gehörige 2m lange USB Kabel ein und kann es direkt nutzen.
Zum einen verfügt es über acht auswählbare Klingeltöne, die in der Lautstärke reguliert werden oder aber auch komplett ausgeschaltet werden können. Zum anderen über ein optisches Signal, welches das BusyLight so besonders macht.
Während man einen eingehenden Anruf über Lync bei eingestecktem Headset eigentlich nur unmittelbar am Arbeitsplatz wahrnehmen kann, blinkt beim BusyLight eine Lampe auf. Diese macht es auch aus einiger Entfernung möglich einen eingehenden Anruf zu erkennen.
Zusätzlich verfügt es über eine Statusanzeige, mit den bekannten Ampelfarben rot, gelb und grün. Hierdurch soll dem kollegialen Umfeld besonders „do not disturb“ oder „busy“ signalisiert werden sollen.
Das BusyLight hilft so störende Klingeltöne aus dem Büro zu verbannen und zeigt gleichzeitig den Kollegen an, ob man sich in einem wichtigen Gespräch befindet oder „erreichbar“ ist.

Bei all den positiven Attributen, gibt es leider auch einige negative Punkte. So unterstützt das BusyLight zum Beispiel nur Lync und nicht die Vorgängerversion. Auch der Lautsprecher ist zwar soweit in Ordnung, könnte aber durchaus etwas lauter sein.
Ein weiterer verbesserungswürdiger Punkt ist das Klebepad. Zur Befestigung am Bildschirm ist es keine Ideallösung, das BusyLight kann so beispielsweise nicht mal eben umgesetzt werden. Hier könnte ein Befestigungsclip oder eine Klettbandlösung eventuell Abhilfe schaffen.
Zudem kann es natürlich passieren, dass sich der ein oder andere Kollege bei der oben erwähnten Stabform zu einer nicht ganz jugendfreien Bemerkung hinreißen lässt.

Doch allen Neidern und kleinen Unwegsamkeiten zum Trotz, ist das BusyLight im alltäglichen Einsatz mit Lync eine optimale und auf jeden Fall zu empfehlende Ergänzung.

vor 1965 Tage von in Lync (VoIP) | Folge der Unterhaltung und abonniere den RSS-Feed.
Über den Autor

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